LE PETIT CABARET GROTESQUESamstag, 6. März 2010
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Le petit cabaret grotesque
LE PETIT CABARET GROTESQUE

Eine Neuentdeckung der Clowntradition

Isabelle la Belle, Madame Jocaste und der Elephant sind drei Clowneskfiguren ohne rote Nasen und Zirkusclichés. Stattdessen mit dunklem Humor und liebenswürdiger Schrulligkeit.

Le Petit Cabaret Grotesque ist die Weiterführung der typischen Bühnendarstellung der Compagnie Buffpapier.


Die Figuren:

Das Programm schliesst an die Tradition der Revue an und zeigt Figuren, wie sie an Skurrilität kaum zu überbieten sind. Sie sind die Antwort auf das moderne Showbiz mit seiner Rastlosigkeit und seiner Schnelllebigkeit. Hier wird vom Anfang klar: Diesem Trio ist ihre Liebe zum Detail und zueinander wichtiger als alle grossen Gesten der Effekthascherei.

Isabelle La Belle (Franziska Hoby) führt durch das Programm. Mit grossem Herz und einer grossen Portion Naivität sagt sie Nummer um Nummer an. Applaudiert das Publikum, weil es die Nummern mag oder weil es darüber staunt, wie sich Isabelle vom unvorhersehbaren Verlauf des Abends nicht beirren lässt und schon fast trotzig weitermacht?

Madame Jocaste (Stéphane Fratini) ist eine Mischung aus mittelalterlicher Quacksalberin und geheimnisvoller Kreatur, die mit ihren vorstehenden Zähnen und der Spitzenhaube um keine Unglaublichkeit auf der Bühne verlegen ist.

Der Elephant (Manuel Gmür) Höhepunkt des Abends in seiner Rolle als geteilte Jungfrau, deren Schicksal durch die rostige Säge besiegelt wird.

Des Weiteren sind zu sehen: wunderbare Gesangseinlagen und unglaubliche Magie. Nummern, die Nahtlos und nicht immer gewollt ineinander übergehen.

Dieses Programm ist eine Absage an das heutige Showbiz. Das Clowneske und Groteske eröffnet in der Komplizenschaft der drei Figuren eine fantastische Welt, in der sich Dummheit, Misserfolge und schliesslich die eigenen Ängste wiederspiegeln. Durch die Kunst der Verwirrung entdeckt die Compagnie Buffpapier eine neue Art, um dem Unsagbaren Ausdruck zu verleihen. Eine neue skurrile Welt eröffnet sich dem Publikum, in welcher Nebensächlichkeiten plötzlich an Zauber und Witz gewinnen. Franziska Hoby, Manuel Gmür und Stéphane Fratini sind die Regisseure ihrer Stücke und die Erfinder der Musik, der Choreographie und des Bühnenbildes. Sie kreieren einfache aber starke Bilder voller Humor, oft absurd und surreal, aber immer poetisch.



Beginn: Ab 20:00 Uhr
Türöffnung: 19:00

VK: 18 AK: 18

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